Altersleitbild

Alle wollen alt werden,
aber keiner will es sein

Der Gemeinderat hat die Erarbeitung
eines neuen Altersleitbildes zu einem
seiner Legislaturziele 2014 – 2017 erklärt
und dem Ressort Soziales zur Umsetzung zugewiesen.
Damit auch ihr geschätzte Bürgerinnen
und Bürger von Münsingen, Trimstein
und Tägertschi wisst, was ich so mache, möchte ich Euch einen kleinen Einblick
in meine Arbeit ermöglichen.

 

Aufgrund der Tatsache, dass sich die Demografie, das "Angebot für Ältere Menschen" usw.  in den letzten
10 Jahren kontinuierlich verändert hat,
ist eine Neubeurteilung notwendig
geworden.
Seit nun über einem Jahr sind
wir fleissig bei der Arbeit und das ganze nimmt nun konkrete Formen an.

Mit Daniel Aegerter von der
Pro Senectute haben wir kompetente Unterstützung, der uns mit Rat und
Tat zur Seite steht.

Zu Beginn wurden Themen gesammelt, diskutiert, priorisiert und festgelegt.
Nachdem die verschieden Themen
festgelegt waren haben wir uns in Gruppen aufgeteilt.
In Zusammenarbeit mit Roland Beeri bearbeite ich das Thema „Wohnen“.
Wie Ihr Euch vorstellen könnt gibt es so einiges zu beachten, was für jüngere
Personen kein Problem darstellt, ist für
ältere und behinderte Menschen
zum Teil ein grosses Problem.

Am 5. November 2015 hat der Open
Space Anlass stattgefunden. Wo sich Bürgerinnen und Bürger im Alter von
65+ anmelden konnten um Ansichten, Erfahrungen und Ideen auszutauschen
und um sich einzubringen.

 Aufgrund vieler interessanter Gesprä-
che haben sich bei unserem Thema
„Wohnen“ einige Knackpunkte ergeben.
Diese sind so vielfältig wie ein bunter Gemüsekorb.
Sei es fehlende Handläufe, zu steile
Treppen und Stufen, eine zu geringe Beleuchtung, zu kleine Lavabo’s,
fehlende Anlaufstelle für Informationen, geringe Hilfeleistungen seitens
Bauverwaltung usw.
Nun galt es diese vielfältigen Informationen zu
überarbeiten und einzubinden.
Es wurde viel diskutiert, analysiert,
ergänzt, zusammengestrichen,
und nach Kompromissen gesucht,

was ein bisschen an Gehirn-Jogging
erinnert, um es ein wenig
unkonventionell auszudrücken.

Nun ist die Zeit gekommen, dass sich
die Alterskonferenz und weitere
Institution das Dossier zu Gemüte
führen, um es kritisch zu hinterfragen.
Objektiverweise muss ich anmerken,
dass es eher unwahrscheinlich ist,
dass nicht mehr korrigiert oder
abgeändert wird. Die Umsetzung der
Arbeit bleibt offen.